3. Naturwissenschaft und Anthroposophie

GA 75/1921-06-04_02/p029 ·1921-06-04 · original (original)
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Sehen Sie, meine sehr verehrten Anwesenden, ist man einmal darauf gekommen, daß man eigentlich in dem «Ich denke» zunächst in das Leere der Innenwelt blickt, ist man darauf gekommen, daß sich da etwas betätigt von dem, was willensartiger Natur ist, dann ist man an dem rechten Ausgangspunkte dessen, was nun an innerlichem methodisch-anthroposophischem Forschen auftreten kann. Und diese innerlichen methodisch-anthroposophischen Forschungen bestehen darin: Ausgehend von dem, was man an der Natur des Denkens in der Freiheitssphäre innerlich erlebt hat, was man dann erforscht hat an dem «Ich denke, also bin ich nicht» im Sinne des Seins der Wesen außen, indem man das hat auf sich wirken lassen, indem man, ich möchte sagen dieses Atom des Willensseins innerlich erfaßt hat, kann man dann in der Seelenstimmung sein, von der jene Meditation ausgeht, die man braucht, um zu einer wirklichen inneren Anschauung zu kommen.

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