6. Agnostizismus in der Wissenschaft und Anthroposophie
Man kommt nämlich, indem man gerade das mathematische Verhältnis zur Außenwelt sich vergegenwärtigt, nach und nach dazu, sich zu sagen, daß in unorganischen Wissenschaften das Denken überhaupt zunächst nur einen dienenden Charakter haben kann, daß wir nirgends berechtigt sind, von unseren Gedanken auch selber etwas in die Welt hineinzutragen, wenn wir reine Wissenschaft haben wollen. Das aber führt zu dem, was Phänomenalismus genannt wird und was in seiner Art, wenn es auch im einzelnen vielfach getadelt werden kann, am reinsten doch Goethe verfolgt hat.
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