6. Agnostizismus in der Wissenschaft und Anthroposophie

GA 75/1922-05-11/p040 ·1922-05-11 · original (original)
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Jetzt erst steigt man auf von dem mit Hilfe des Körpers vor sich gehenden Denken zu einem Denken, das in inneren seelischen Prozessen sich abspielt; jetzt erst merkt man, daß man allmählich übergeht in ein solches inneres Erleben, wie es nicht eintritt, aber — ich möchte sagen — wie es sich vorbereitet. Wenn man aus dem wachen, gewöhnlichen Bewußtseinszustande in den Schlafzustand hinübergeht, wird einfach unser Organismus so, daß er jene Funktionen nicht mehr vollzieht, die sich ausleben im Vorstellen und in dem mit dem Vorstellen verbundenen Wahrnehmen.

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