6. Agnostizismus in der Wissenschaft und Anthroposophie
Lernen wir dieses durchschauen und können wir dann dieses Durchschauen unseres eigenen Organismus verbinden mit einem inspirierten Erkennen der äußeren Welt, der Prozesse im Pflanzenreich, lernen wir dieses Mineralreich und auch das tierische Reich durch inspirierte Erkenntnis durchschauen, dann lernen wir eine Verwandtschaft der menschlichen Innenprozesse mit der äußeren Welt erkennen, die noch intimer ist als jene, die schon auf der früheren Stufe der Menschheitsgeschichte vorhanden war. Ich habe gezeigt, wie auf dieser früheren Stufe der Mensch sich verwandt fühlte mit der äußeren Natur, indem er in alledem, was vegetabilisch in den verschiedensten Metamorphosen auftritt, etwas sah, was er im Seelischen, in seinem eigenen Leben zwischen Geburt und Tod wiederfand.