6. Agnostizismus in der Wissenschaft und Anthroposophie
Dr. Dobrina: Verehrte Anwesende! Nach einem so gewaltigen Bilde, was von der gegenwärtigen und von der vergangenen Geistesgeschichte der Menschheit vorgeführt worden ist, ist es nicht leicht, in kurzen Worten ein scharfes Resümee zu geben. Aber ich meine, ehe man zu einer Kritik übergeht, muß man erst einmal das Tiefsinnige der ganzen Ausführungen würdigen. Würdigen muß man und zugeben muß man, daß eine Synthese gesucht wird aus der Naturwissenschaft mit ihren exakten Gedankengängen und der Geisteswissenschaft mit ihren zum Teil antiquierten Formen.
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