3. Anthroposophie als Wissenschaft vom menschlichen Wesen

GA 77b/1921-08-24/p018 ·1921-08-24 · original (original)
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Und so lebte ich mich dazumal, nachdem ich durchgemacht hatte diese Konzentration, diese Meditation über das Ihnen eben Geschilderte, so lebte ich mich dazumal ein in die imaginative Welt so, daß aus dem ganzen Menschen, der in der Vorstellung auftauchte, etwas wurde, was plötzlich in einer konkreten Weltentatsache vor dem inneren Auge stand. Es formte sich aus demjenigen, was man als das Wesen des Menschen erfaßt, als Bild des Kosmischen der Tierkreis, der Zodiakus; aber jetzt nicht so, wie man ihn in der abstrakten Erfassung vor sich hat, sondern so, daß die einzelnen Gebilde des Tierkreises wirklich wesenhaft wurden, daß das Geistige aus diesem Tierkreis heraustrat und selber verriet, wie es nun wieder mit den einzelnen Gliedern der Menschennatur zusammentrat: Die Welt als Bild, innerhalb einer gewissen Sphäre als Bild, das Hinausleben der inneren Gedanken, strebend in die kosmische Bildlichkeit.

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