4. Anthroposophie als Moralimpuls und soziale Gestaltungskraft

GA 77b/1921-08-26/p015 ·1921-08-26 · original (original)
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Mir erscheint so etwas außerordentlich symptomatisch, meine sehr verehrten Anwesenden, denn wenn ich mir die großen Geschäfte ansehe, die in der Welt gemacht werden, und wenn ich mir anschaue das Publikum, das konsumierende, wie es sich dazu verhält, dann sehe ich eigentlich alle drei Stadien fortwährend da, und man kann an der Wahrnehmung dieser drei Stadien sehen, wie innerlich unmöglich unsere volkswirtschaftliche Struktur eigentlich ist. Aber eben gerade unter dem modernen Wissenschaftsgeist ist dieses wirklich gesunde, wirklich praktische Denken verloren gegangen. Denn das praktische Denken, das nicht innerhalb der Routine stehen bleibt, sondern zu einem wahren Lebensinhalte wird, das muß vor allen Dingen in den Dingen die Wirklichkeit sehen, das sehen, was darinnen liegt, nicht dasjenige, was sich nur äußerlich vor den Augen vollzieht, und in dem man die Menschen mit allen möglichen Suggestionen betören kann.

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