4. Anthroposophie als Moralimpuls und soziale Gestaltungskraft

GA 77b/1921-08-26/p038 ·1921-08-26 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Solange nicht Wissenschafter auch ein Auge, ein Seelenauge dafür haben, daß hinaufgeschaut werden muß zu demjenigen, was man über das Geistige, über das Rechtliche denkt, solange kann nicht Besserung werden in unserem heutigen sittlichen Leben, das dem sozialen zugrunde liegt, und in diesem sozialen Leben selbst, denn wir brauchen nicht nur ein Kritisieren der alten Moralinstinkte, ein Kritisieren der alten sozialen Begriffe, wir brauchen Schöpfungen neuer sittlicher Impulse und neuer sozialer Impulse. Die können aber, weil sie im Geiste wurzeln, nur durch eine Wissenschaft, durch eine Erkenntnis kommen, welche, indem sie die menschliche Erkenntnis selbst vergeistigt, auch fähig ist, in die geistige Welt einzudringen.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/77b/1921-08-26/p038.json
Cite: GA 77b/1921-08-26/p038 · edition original