Das Wesen der Anthroposophie

GA 80a/1922-01-16/p006 ·1922-01-16 · original (original)
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Und so gibt es — meine sehr verehrten Anwesenden — zwei Klippen, an denen zunächst anthroposophische Forschung vorbeikommen muss. Die eine ist die bloß auf Gedankenarbeit, die sich selbst überlassen sein will, sich stützende philosophische Spekulation über das Außerund Übernatürliche, das ins Unsichere, ja, ins Nichts hineinführt. Die andere ist die Mystik, die es, obwohl sie glaubt, durch Versenkung in das eigene Innere zum Göttlich-Geistigen vorzudringen, dennoch mit nichts anderem zu tun hat als mit demjenigen, was der Mensch erst durch Naturbeobachtung, durch Beobachtung der äußeren Sinneswelt hinuntergeführt hat in seine Seele und was er dann später wieder heraufholt.

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