Das Wesen der Anthroposophie

GA 80a/1922-01-16/p031 ·1922-01-16 · original (original)
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Dies soll derjenige allerdings erreicht haben, der eindringen will in die geistige Welt, die uns immer umgibt, von der die äußere Sinneswelt nur die Offenbarung, nur der äußere Ausdruck ist. Dann aber kommt man eben dazu, diese Sinneswelt in einer ganz anderen Weise zu sehen als vorher, in einer Weise, dass man sich schon aussetzen muss dem Vorwurf, ein Phantast zu sein, weil man das Ungewohnte ja so gern eben als phantastisch ansieht. Aber ich werde dennoch nicht anstehen, wenigstens an einem Beispiel zu zeigen, wie das, was uns vorher in einer bestimmten Gestalt für die Sinneswahrnehmung vorliegt, wie das in einer ganz neuen Gestalt auftritt, für Imagination, Inspiration und Intuition.

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