Das Wesen der Anthroposophie
Ebenso wie man das Sonnenhafte kennenlernt, lernt man das Mondhafte kennen. Es wird man gewahr als denjenigen Prozess, der in allem sich geltend macht als das Absterbende, als das Abnehmende, als das Welkmachende, das sich auch hereinerstreckt in den Menschen und immerzu bewirkt, dass nicht nur aufsteigende Wachstumskräfte in uns sind, die uns geleiten von der Jugend, immer weniger und weniger werden bis gegen das Alter hin, die uns aber geleiten dennoch bis zum Tode, dass nicht nur die Kräfte des Wachsens in uns sind, sondern auch die anderen, die des Zerstörens, des Abnehmens, des Alterns, dass die Mondenkräfte dieses sind.
Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/80a/1922-01-16/p035.json
Cite:
Cite:
GA 80a/1922-01-16/p035 · edition original