Das Wesen der Anthroposophie

GA 80a/1922-01-16/p037 ·1922-01-16 · original (original)
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Hier ist die Möglichkeit zu zeigen, dass den Kosmos als Summe von geistigen Wesenheiten kennenzulernen, auf keiner Phantastik beruht, sondern darauf, dass der Mensch erst in sich selber das ergreift, wodurch er die Prozesse, die Geschehnisse des Kosmos in ihrer Geistigkeit durchschauen kann. Man gelangt auf diesem Wege immer weiter und weiter, gelangt dazu, den Kosmos als eine Geistwelt zu erkennen. Und ist man dazu aufgestiegen, auf diese Weise in der Seele wirklich das Geistige zu schauen, dann steigt man eigentlich erst auf zu demjenigen, was nun erhaben ist über Wachstumskräfte und Zerstörungskräfte, was über Sonnen- und Mondenhaftes im Menschen gewissermaßen bei innerlichem Kampf den Sieg davon trägt. Man gelangt da in der vollendetsten Weise zu der wirklichen Erkenntnis des menschlichen Ich und man lernt erkennen jetzt, dass dieses Ich nicht beschränkt ist auf das eine Erdenleben.

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