Das Wesen der Anthroposophie

GA 80a/1922-01-16/p043 ·1922-01-16 · original (original)
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Im Laufe des Lebens werden immer mehr und mehr die mondhaften Kräfte, die [ablähmenden], die zum physischen Tode führenden Kräfte wirksam. Die sind vorzugsweise tätig am entgegengesetzten Pol der menschlichen Organisation, in dem System der Gliedmaßen, der Bewegungsorgane und der innerlichen Bewegungsorgane, der Stoffwechselorgane. Kurz, wir lernen nun den Menschen nicht bloß als eine Ganzheit auffassen, sondern lernen ihn eingliedern in die Außenwelt. Das kann dann weiter spezialisiert werden. Was uns am Menschen wie abgeschlossen scheint für das gewöhnliche Bewusstsein, das wird zum Geschehen, zum Prozess für die übersinnliche Erkenntnis. Wir lernen sprechen durch übersinnliche Erkenntnis nicht nur vom Gehirn und seinen Teilen, sondern vom Gehirnprozess, vom lungenhaften Prozess, vom Herzensprozess, kurz, vom Menschen als einer in sich beweglichen, sogar seiner physischen Organisation nach vom Bildekräfteleib durchdrungenen Gestalt, sie bewegend, und wir lernen dasjenige, was der Ätherleib vollbringt mit dem physischen Leibe als eine Summe von Prozessen kennen. Dadurch aber dringen wir tiefer in die menschliche Wesenheit ein.

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