Anthroposophie und die Rätsel der Seele

GA 80a/1922-01-17/p032 ·1922-01-17 · original (original)
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Ich habe — meine sehr verehrten Anwesenden — bisher hingewiesen auf dasjenige, was der Mensch erreichen kann gegenüber seinem Gedankenleben. Da kommt er zu dem, was gewissermaßen den Menschen in den Raum herausgestaltend treibt, was die räumliche Leiblichkeit des Menschen plastisch durchdringt, was sich auslebt in der Gestalt, was aus der geistigen Welt, wie ich angedeutet habe, heruntersteigt und in die äußere Gestalt des Menschen, auch in die Gestalt seiner inneren Organe, hinein verfließt. Das ist aber nur die eine Seite des Menschenlebens. Und auch an der anderen Seite des Menschenlebens nimmt das Seelische durchaus teil, wenn wir ebenso, wie wir ausbilden können durch Meditation und Konzentration das Gedankenleben. Wenn wir nach der anderen Seite das Willensleben jetzt nicht so ausbilden, dass man sagen kann im eigentlichen Sinne, man verstärkt es, sondern so ausbilden, dass wir es hingebungsvoller machen, vergeistigter machen.

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