Anthroposophie und die Rätsel der Seele

GA 80a/1922-01-17/p041 ·1922-01-17 · original (original)
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Ist man dazu gelangt, so das verstärkte Vorstellungsleben in sich zu haben, wie ich es charakterisiert habe, und hat man auf der anderen Seite kennengelernt, wie fortwährend das Plastische wieder abgebaut wird von dem Willensleben, dann schaut man auch die inneren Seelenprozesse erst in durchsichtiger Klarheit an. Man sieht, wie der Mensch gegenübersteht der äußeren Welt, wie er seine Eindrücke von der äußeren Welt bekommt, wie er dann sich Vorstellungen, sich Gedanken über diese äußeren Eindrücke bildet, wie er dann nach einiger Zeit — oder auch nach langer Zeit — als Erinnerungen diese Vorstellungen heraufholt aus gewissen Untergründen, oder wie sie auch von selbst — wie man heute sagt — als frei steigende Gedächtnisvorstellungen herauftauchen.

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