Anthroposophie und die Rätsel der Seele

GA 80a/1922-01-17/p045 ·1922-01-17 · original (original)
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Nehmen wir nun an, ich erinnere mich in willkürlicher Weise an irgendetwas, dann geschieht das so, dass ich aus einer gewissen Vorstellungsreihe heraus diesen Willen entfalte. Die Willensentfaltung ist wiederum mit einem Abbauen verbunden, wenn jetzt nicht wiederum äußere Eindrücke eindringen, und dass diese nicht kommen, dafür sorgt ja wiederum die Willensentwicklung, die ein Abbauen ist. Und dieses Abbauen, das lässt dasjenige, was in den Untergründen ist, bei der willkürlich heraufgeholten Erinnerung als Plastik des Menschen heraufkommen. Kommen frei steigende Vorstellungen herauf, so geschieht es umgekehrt. Da ist irgendein äußerer Eindruck vorhanden, der sich zum Gedanken bildet. Der Gedanke ist plastisch tätig. Dem Gehirn wird er eingeprägt. Diese Plastik ist ähnlich derjenigen Plastik, die einmal so ausgebildet hat in den Untergründen dasjenige, was in den Untergründen in einer gewissen Gestalt leben kann. Das lebt in derjenigen Plastik, die jetzt der Gedanke gebildet hat.

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