{"corpus":"steiner","locus":"GA 80a/1922-01-17/p052","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Und immer wieder muss es gesagt werden: Anthroposophie ist nicht darauf angewiesen — obwohl dadurch, dass man dasjenige, was in den genannten Büchern ausgeführt ist, an sich herantreten lässt und prüft, man sich auf den Weg selbstständiger anthroposophischer Forschung begeben kann — dass jeder Mensch auf diesem Wege durch Anthroposophie nachprüfen kann, was in Anthroposophie dargeboten wird. Auch wenn man das nicht tut, kann man trotzdem mit dem gesunden Menschenverstand vernünftig oder unvernünftig finden dasjenige, was in der Anthroposophie zutage tritt. Der Mensch kann mit seinem gesunden Menschenverstand, ohne dass er selbst anthroposophischer Forscher wird, dasjenige verfolgen, was der anthroposophische Forscher behauptet. Aber außer diesem gesunden Menschenverstand hat der Mensch noch etwas. Der Mensch kennt ja auch nicht - wenn er ein Laie ist auf physiologischem oder biologischem Gebiet — die chemische Zusammensetzung seiner Nahrungsmittel, aber er prüft aus dasjenige, was die Nahrungsmittel für den Menschen in Wahrheit sind, indem er sie genießt, indem er die Kräfte mit den Kräften seiner Leibesprozesse verbindet. So kann er dasjenige, was ihm Anthroposophie an Ergebnissen darbietet, wovon sie zeigt, wie es die Seelenrätsel löst, so kann er dasjenige mit seinem Seelenleben vereinigen, und er wird finden: Es sättigt ihn seelisch.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Anthroposophie und die Rätsel der Seele","site_heading":null,"date":"1922-01-17","location":null,"word_count":197,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/80a/1922-01-17/p052","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/80a/1922-01-17/p052"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/80a/1922-01-17/p052","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"other_renderings":{"loci":[{"locus":"GA 297a/1922-01-17","ga":"297a","lecture":"1922-01-17","kind":"reprint","relation":"the same text served under another volume (a reprint or another edition)"}],"note":"The same lecture is also served at the loci listed, each with how it relates to this one. They are ONE witness, not independent attestations: quote the rendering you fetched, and do not cite another as corroborating it. Wording differs between translations, so a quotation found in one need not occur in the other."}}