Anthroposophie und die Rätsel der Seele

GA 80a/1922-01-17/p061 ·1922-01-17 · original (original)
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So lernt man ergreifen dasjenige am Menschen, was durch die Geburt oder Konzeption so in den Menschen hereingegangen ist, dass es zunächst auf frühere Erdenleben zurückweist bis zu demjenigen Zustande, wo in aller Urzeit das äußere kosmische Leben so wenig getrennt war von dem inneren Menschenleben, dass es keiner wiederholten Erdenleben, sondern eines kontinuierlich fortschreitenden, geistig-seelisch-natürlichen Lebens bedurfte, um eben den Fortschritt zu bewirken. Man lernt hinschauen auf wiederholte Erdenleben, auf zwischen ihnen liegende geistig-seelische Leben; man lernt hinschauen in die Zukunft bis zu einem Zustand, wo wiederum der Mensch sich verbunden haben wird mit dem Geistigen so, dass die wiederholten Erdenleben ihren Sinn verlieren, indem der Mensch sich erhebt zu der Vergeistigung seines Daseins — ich möchte sagen — mit einem aus dem bloßen Unlebendigen in die Geistigkeit hinstrebenden Erleben sich erhebt.

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