Das Wesen der Anthroposophie

GA 80a/1922-01-23/p028 ·1922-01-23 · original (original)
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Und jetzt - meine sehr verehrten Anwesenden —, da wir erleben, wie unser Wille leibfrei werden kann, da wir gewissermaßen mit unserem Willen aus unserem Leibe heraustreten können, jetzt erleben wir das Wesen der menschlichen Unsterblichkeit nach der anderen Seite hin. Denn dieses Heraustreten aus dem Leibe ist nichts anderes als ein Erkenntnisbild desjenigen, was eintritt, wenn der Mensch durch die Pforte des Todes tritt. Indem der Mensch gewahr wird, was er durch diesen erstarkten Willen, durch diesen bedächtig gewordenen Willen, den ich die Stufe der intuitiven Erkenntnis nenne, erlebt, indem er außerhalb des Leibes ist, das ist unmittelbar durch seine Eigenschaften klar als ein Bild desjenigen, was als Geistig-Seelisches in die geistig-seelische Welt eintritt, wenn der Mensch seinen physischen Leib in der physischen Körperlichkeit zurücklässt. In dieser intuitiven Erkenntnis lernt man erkennen die andere Seite der menschlichen Ewigkeit, die über den Tod hinausgehende.

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