Das Wesen der Anthroposophie

GA 80a/1922-01-23/p032 ·1922-01-23 · original (original)
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Schen Sie, in der sinnlichen Anschauung und in der gewöhnlichen Wissenschaft ist die Sonne gegeben mit sinnlichen Konturen. Wir sehen sie für das gewöhnliche Bewusstsein so. Sie ist mit sinnlichen Konturen gegeben im Weltenraum. Die gewöhnliche Wissenschaft errechnet ihr Richtiges, nicht Anzufechtendes durch Astronomie, Astrophysik in Bezug auf diese Sonne. Für die geistige Anschauung, die ich Ihnen geschildert habe, verwandelt sich die Sonne. Das heißt, sie bleibt natürlich für die eine Persönlichkeit, die voll erhalten bleibt, so wie sie sie sieht. Sonst würde man zum Halluzinanten und nicht zum Geistesforscher. Aber dasjenige, was so voll erhalten bleibt, zeigt sich zu gleicher Zeit in seiner übersinnlichen Wesenheit. Man lernt erkennen, dass die Sonne nicht nur das Wesen ist, das da räumlich draußen im Weltenraum steht, sondern dass ein Sonnenhaftes, das gewissermaßen nur konsolidiert ist, konzentriert ist in dem physischen Raum der Sonne, den ganzen Weltenraum, der uns zugänglich ist, erfüllt, alle Wesen der Naturreiche durchdringt, auch den Menschen selber durchdringt. Man lernt die geistige, übersinnliche Kraft des Sonnenhaften kennen.

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