Anthroposophie und die Rätsel der Seele

GA 80a/1922-01-26/p024 ·1922-01-26 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Kann man denn nicht sagen: Man könnte sein Seelenleben in irgendeinem Augenblick seines Lebens selber in die Hand nehmen, um es weiterzuführen von dem Punkte aus, wo es angelangt ist? Dass dies möglich ist, kann nur die Praxis erweisen. Aber die Praxis der anthroposophischen Forschung zeigt das auch. Nur andeutungsweise möchte ich erwähnen, dass es innere Seelenübungen sind, durch die solche schlummernden Fähigkeiten im Menschen erweckt werden. Solche Seelenübungen, die sich vorzugsweise auf das Vorstellungs- und Gedankenleben beziehen, sie bestehen in einer Meditation, in einer systematisch geregelten Konzentration auf ganz bestimmte Vorstellungskomplexe. Was wird erreicht, wenn wir so, wie es in den angedeuteten Büchern beschrieben ist, uns seelisch erkraften, energisch machen?

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/80a/1922-01-26/p024.json
Cite: GA 80a/1922-01-26/p024 · edition original