Anthroposophie und die Rätsel der Seele

GA 80a/1922-01-26/p031 ·1922-01-26 · original (original)
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Und so wie der Mensch durch das Unabhängig-Machen seines Denkens von der physischen Leiblichkeit in die Lage kommt, über die Geburt und Empfängnis hinaus in das vorgeburtliche Dasein wirklich hineinzuschauen, wie er dazu kommt, das Seelisch-geistig-Ewige in jenem Dasein zu schauen, wie es war in einer seelisch-geistigen Welt vor dem Herunterstieg in das physische Dasein, um sich mit einer physischen Leiblichkeit zu vereinigen, wie also durch die Erkraftung des Gedankenlebens die seelische Existenz vor der Geburt oder Konzeption geschaut werden kann, so tritt dadurch, dass der Wille geschult wird, auch das Bild desjenigen auf, was der Mensch wird, nachdem er durch die Pforte des Todes gegangen sein wird. Indem der Mensch sich gewisse Hilfen schafft für den Willen, der auf diese Weise losgelöst werden kann von der Leiblichkeit, wird dieser Wille immer mehr und mehr fähig, in das äußere objektive Dasein leibfrei einzudringen.

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