Anthroposophie und die Rätsel der Seele

GA 80a/1922-01-26/p034 ·1922-01-26 · original (original)
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Es ist die Liebe, die Liebefähigkeit des Menschen. Diese Liebefähigkeit ist ja im gewöhnlichen Leben auch an den physischen Organismus gebunden. Indem solche Willensübungen gemacht werden, wie ich es angedeutet habe, und indem der Wille innerlich frei wird von der physischen Leiblichkeit, wird der Mensch fähig, sich völlig hinzugeben an ein äußeres Objektives. Das aber ist jetzt kein sinnlich Objektives, das ist jetzt ein geistig Objektives. Was durch solche Übungen für den Menschen eingetreten ist, kann ich etwa folgendermaßen charakterisieren. Aber ich bitte das, was ich als Charakteristik gebe, nicht misszuverstehen. Es ist im sehr eigentlichen Sinne gemeint, aber gemeint für die Weiterentwicklung der normalen Fähigkeiten des Menschen, nicht für das gewöhnliche Bewusstsein.

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