Anthroposophie und die Rätsel der Seele

GA 80a/1922-01-26/p036 ·1922-01-26 · original (original)
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Für das gewöhnliche Bewusstsein ist ja der gewöhnliche menschliche Organismus durchaus ein Hindernis in Bezug auf eine höhere Erkenntnis. Er ist das Handwerkzeug für das gewöhnliche Leben, für das Sich-hinein-Stellen in die gewöhnliche Welt. Aber der Mensch kann sich nur dadurch in die physische Welt hineinstellen, dass er mit seinem Geistig-Seelischen in diesen physischen Leib hinunterdringt. Da ist dieser physische Leib gewissermaßen ein Undurchsichtiges. Wird er in der angedeuteten Weise durchsichtig, so schauen wir hinaus in die geistige Welt. Dadurch aber, dass wir in dieser Weise den Willen auch losreißen von der physischen Leiblichkeit, gelangt in unsere Erkenntnis hinein ein Bild des Todes, wie er wirklich für den gesamten Menschen ist. Dadurch, dass wir erkennen lernen, wie wir als Menschen im Bewusstsein verharren können — unabhängig von der physischen Leiblichkeit — auch mit dem Willen, der nach der Zukunft hingeht, bekommen wir das Bild desjenigen, was mit dem Geistig-Seelischen des Menschen geschieht, wenn der Leichnam von den äußeren Naturkräften und Naturgesetzen aufgenommen wird. Wir erlangen das Bild des Geistig-Seelischen, das sich vom Leibe befreit, wenn der physische Leib des Menschen dem Tode verfällt,

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