Anthroposophie und Geisteserkenntnis

GA 80a/1922-05-16/p030 ·1922-05-16 · original (original)
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Dann wenden wir uns hin zu dem höheren Tier, wir finden seine Rückgratlinie horizontal, und wo diese Linie ins Vertikale geht, sind das Ausnahmen, die zeigen, dass das richtig ist, was ich sage. Wir sehen die vertikale Richtung beim Menschen, wir empfinden, dass diese Linie eine andere ist als diejenige, die das Tier innehält mit seinem Rückgrat, und wir empfinden diese Linie, in die der Mensch sich nun hineinstellt, und vieles andere, was wir ändern müssen, wenn wir vom Tiergedanken zum Menschengedanken kommen. Wir empfinden, dass da ein anderes Wesen entsteht, und indem wir den Tiergedanken ergreifen, müssen wir die Form beweglich halten und müssen wissen: Kommen wir in eine andere Raumesrichtung hinein, kommen wir zu einem andern Wesen. Wir lassen im inneren Erleben den einen Gedanken am anderen hervorgehen.

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