Anthroposophie und Geisteserkenntnis

GA 80a/1922-05-16/p037 ·1922-05-16 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Das — meine sehr verehrten Anwesenden —, das lernt man allerdings immer mehr und mehr erkennen. Sie können das aus meiner «Geheimwissenschaft» und aus anderen meiner Bücher ersehen. Aber dasjenige, was heute für das gewöhnliche Bewusstsein zwischen Geburt und Tod umwallt ist, das hört auf, umwallt zu sein, wenn wir hinblicken auf das geistig-seelische Wesen, das der Mensch war, bevor er heruntergestiegen ist in die physische Welt. Was war des Menschen Welt, während er so in einer geistig-seelischen Welt ein geistig-seelisches Wesen selber war? Nicht die Raumesaußenwelt, die wir sonst überschauen, sondern gerade diese menschliche Innenwelt. Da ist dasjenige, was für die Erde menschliche Innenwesenheit ist, Außenwelt für unser geistig-seelisches Wesen.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/80a/1922-05-16/p037.json
Cite: GA 80a/1922-05-16/p037 · edition original