Anthroposophie und Geisteserkenntnis
Das — meine sehr verehrten Anwesenden —, wenn wir die geistige Welt wiederum als die Welt unserer Mitgenossen, nicht der bloß abstrakten theoretischen Gedanken empfinden, dann treten wir in die Welt ein, die die heutige Menschheit und noch mehr die Menschheit der nächsten Zukunft braucht, um wiederum zu lebenstragender, zu innerer Frömmigkeit, zu fruchtenden Erkenntnissen, zu kommen, um zu Handlungen, zu Tätigkeitsimpulsen zu kommen, nach denen sich die heutige Menschheit sehnt — mehr sehnt, als sie es gewöhnlich glaubt.
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GA 80a/1922-05-16/p045 · edition original