2. Die Anthroposophie als Erkenntnis- und Lebensgut

GA 80b/1921-01-28/p013 ·1921-01-28 · original (original)
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Was ich Ihnen jetzt ganz kurz andeuten will, das finden Sie ausführlicher beschrieben in meinem Buche «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?». Ich kann selbstverständlich nicht alle Einzelheiten hier anführen, aber ich möchte im Prinzip andeuten, dass dasjenige, um was es sich handelt, beim Forschen über die geistigen Welten, so wie dies in der Anthroposophie gemeint ist, durchaus nicht irgendetwas durch ein Wunder Hervorgeholtes oder dergleichen ist, sondern dass dies nur eine Fortsetzung, eine Weiterentwicklung der gewöhnlichen menschlichen Seelenfähigkeiten ist. Verzeihen Sie daher, wenn ich in einer etwas elementaren Weise das auseinandersetzen werde, wie man von den gewöhnlichen Seelenfähigkeiten zu denjenigen kommt, durch die in der Wissenschaft tiefer in die Daseinsgründe hineingeschaut werden kann, als das mit den gewöhnlichen äußeren Sinnen und mit dem kombinierenden Verstande der Fall ist.

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