2. Die Anthroposophie als Erkenntnis- und Lebensgut

GA 80b/1921-01-28/p014 ·1921-01-28 · original (original)
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Sie alle kennen zwei menschliche Fähigkeiten. Wenn ich Ihnen von einer Entwicklung spreche, so werden vielleicht bei der ersten Fähigkeit nicht so viele Leute daran Anstoß nehmen, weil sie immerhin wohl gelten lassen werden, dass man das noch annähernd Wissenschaft nennen kann, was durch eine solche Fähigkeit zustande kommt. Wenn ich Ihnen aber von der Entwicklung der zweiten Fähigkeit sprechen werde, dann werden natürlich sich — das ist durchaus begreiflich — die Einwände mehren. Die Einwände —- meine sehr verehrten Anwesenden — kennt man sehr genau. Dann werden insbesondere die wissenschaftlichen Leute zunächst sich heute gegen so etwas aufbäumen, aber aufbäumen eben nur so lange, solange man die volle Umwandlung der entsprechenden Fähigkeiten nicht ins Auge fasst.

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