2. Die Anthroposophie als Erkenntnis- und Lebensgut

GA 80b/1921-01-28/p020 ·1921-01-28 · original (original)
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Und dazu muss außerdem eine gewisse Ausbildung kommen der, ich möchte sagen inneren Lebenserfahrungen. Denn, meine sehr verehrten Anwesenden, Sie werden ja gehört haben, dass es allerlei Mystiken und dergleichen gibt, die nun auch nach innerlichem Schauen hinstreben. Dasjenige, was hier als anthroposophische Geisteswissenschaft gemeint ist, ist durchaus nicht solche nebulose Mystik. Ganz im Gegenteil! Derjenige, der in dieser Weise an dem Inneren seiner Seele arbeitet, der setzt sich ein ganz bewusstes Ideal bei diesem Arbeiten. Er setzt sich bei diesem Arbeiten auch dasjenige Ideal, das man sich auch in einer Wissenschaft aneignen kann, aber nur dann, wenn man sich wirklich in voller Klarheit und mit Selbstständigkeit, mit innerer Freiheit dieser Wissenschaft hingibt.

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