2. Die Anthroposophie als Erkenntnis- und Lebensgut

GA 80b/1921-01-28/p062 ·1921-01-28 · original (original)
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Wenn man Geisteswissenschaft zunächst in dieser Weise elementar charakterisiert hat, dann hat man dasjenige, was sie will, nach dem sie strebt. Ihre Einzelheiten kann man nur beurteilen, wenn man in ihre Zusammenhänge eintritt. Ich müsste viel noch weiterreden, will nur eines heute zum Schlusse noch sagen. Geradeso wie man gegenüber dem Kopernikanismus vor Jahrhunderten gemeint hat, dadurch, dass der Kopernikanismus in die Welt tritt, werde die Religion, werde das Christentum gefährdet, so glaubt man auch heute, dass [durch] die Geisteswissenschaft, wie sie heute durch das Goetheanum in einer intensiveren Weise sich in die Welt hineinstellen will, wäre die Religion, wäre das Christentum gefährdet.

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