2. Die Anthroposophie als Erkenntnis- und Lebensgut
Und so ist es auch nötig, dass man beachtet gegenüber solchen Schilderungen, wie sie der verehrte Herr Vorredner angeführt hat, dass durchaus das zugrunde liegt, dass die Totalität des Erlebnisses ins Auge gefasst wird. Dann wird man schon merken, wie solche Farberscheinungen gemeint sind. Man verliert durchaus nicht den Zusammenhang mit dem gewöhnlichen Bewusstsein, geht nicht ins Närrische über, sondern das Gegenteil ist der Fall für die Wege, die gewählt werden, um hineinzukommen in die Anthroposophie. Das liegt gerade auf dem umgekehrten Wege des Pathologischen, sie führen gerade vom Pathologischen weg, sie machen gerade den Menschen innerlich konsolidiert. Daher kann er dann nicht nur, gerade in Formen mathematischer Art, Zeichnungen machen, sondern auch in Farben gewisse Zeichnungen sehen, dasjenige, was ein übersinnliches Erlebnis ist. Ich weiß nicht, ob Sie das befriedigt? Das war zur ersten Frage.
Cite:
GA 80b/1921-01-28/p093 · edition original