2. Die Anthroposophie als Erkenntnis- und Lebensgut

GA 80b/1921-01-28/p095 ·1921-01-28 · original (original)
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Zu dem, was den sogenannten Schüler betrifft, muss ich sagen, dass in der Tat dasjenige, was als Verhältnis des Schülers zum Lehrer geschildert werden kann, in der Geistesforschung im Grunde genommen doch nichts anderes ist als die Übertragung, nur auf einem anderen Gebiet, desselben Verhältnisses, das sonst auch da ist, wenn jemand von einem anderen etwas lernt. Es ist zwar richtig, dass gewissermaßen die Anleitung zur Geistesschulung etwas intimer in das menschliche Leben hineingreift, aber, sehen Sie, da gibt es wiederum ein Korrektiv, möchte ich sagen. Es ist ja eigentlich durchaus nicht richtig, dass es im äußeren Leben bei der gegenwärtigen Wissenschaft nicht auch Gefahren für den Schüler bestehen.

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