Das Innere der Natur und das Wesen der Menschenseele

GA 80b/1921-02-01/p032 ·1921-02-01 · original (original)
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Man sagte: Zunächst fühlt der Mensch, indem er an die Schwelle herankommt, etwas von Unsicherheit. Ist er aber genügend vorbereitet durch Willenszucht, so hält er sich in jener Sphäre, die ihm sonst Schwindel verursachen würde. Er schreitet an dem Hüter der Schwelle, der ihm sonst die geistige Welt verhüllt, vorbei, und er tritt durch die innere Kraft seines Seelenlebens in diese geistige Welt ein. Dann aber muss er auch mit seinem ganzen Bewusstsein in dieser geistigen Welt drinnenbleiben. Denn würde er diese geistige Welt wiederum verlieren, so würde sich dasjenige, was er darinnen erlebt hat als etwas, was auf Stärke des Menschen, nicht auf Schwäche Anspruch macht, es würde sich wie etwas ihn Zersprengendes in seiner Organisation geltend machen, und er würde erst recht Schaden nehmen an seiner Seelenverfassung.

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