5. Natürlicher Tod und geistiges Leben

GA 80b/1922-02-12/p003 ·1922-02-12 · original (original)
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Meine sehr verehrten Anwesenden! Die Anthroposophie, welche ich nun schon seit vielen Jahren hier vertreten darf, wird zunächst aus einem ganz bestimmten Grunde befremdend aufgenommen, und zwar darum, weil sie aus ihren besonderen Erkenntnisweisen heraus nicht nur über anderes zu sprechen genötigt ist, als man heute auf wissenschaftlichem Boden gewöhnt ist, sondern weil sie genötigt ist, auch in anderer Art zu sprechen, eine andere Ausdrucksweise zu haben. Dies aber — meine sehr verehrten Anwesenden — führt nicht nur etwa in äußerer, formaler Weise in das Wesen des Anthroposophischen hinein, sondern führt, wie gerade die Betrachtungen des heutigen Abends für einen bestimmten Fall zeigen möchten, tief hinein in das ganze Wesen anthroposophischer Weltauffassung.

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