5. Natürlicher Tod und geistiges Leben

GA 80b/1922-02-12/p013 ·1922-02-12 · original (original)
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Der Tod, er tritt uns innerhalb der Natur selbst, der der Mensch ja mit einer Seite seines Wesens angehört, als das große Rätsel des Daseins entgegen. Und könnte man ihn erkenntnismäßig anknüpfen auf der einen Seite an dasjenige, was als das Ziel des menschlichen Lebenslaufes Herbert Spencer hinstellt - die Erzeugung des Gleichen —, könnte man ihn anknüpfen auf der anderen Seite an dasjenige, wofür nun einen nicht-logischen, sondern einen rein menschheitlichen Appell Wladimir Solowjow richtet an die Unsterblichkeit, dann würde man der menschlichen Erkenntnis erst denjenigen Abschluss geben, welcher sie von einem bloßen, die äußere Welt beherrschenden Faktor zu einem solchen macht, der nun auch das Innerliche des Menschen mit Sicherheit und mit einem festen Halt durch das Leben tragen kann.

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