12. Seelenewigkeit Des Menschen Vom Gesichtspunkt Der Anthroposophie

GA 80b/1923-05-14/p047 ·1923-05-14 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Daher gestatten Sie mir, dass ich, um das zu erläutern, zum Schluss etwas Persönliches sage, was aber nicht persönlich gemeint ist, sondern doch ganz objektiv gemeint ist. Wenn man dasjenige, was einem in der geistigen Welt sich offenbart, wirklich erfassen will, man braucht Geistesgegenwart dazu, denn es schlüpft sozusagen schnell wiederum hinweg; es ist flüchtig. Dasjenige, was gewissermaßen durch einen Fortschritt der Erinnerungskraft errungen ist, es prägt sich nur schwer der gewöhnlichen Erinnerung ein. Man muss alle Kraft anwenden, um das, was man in der geistigen Welt erschaut, zu der gewöhnlichen Sprache, zu den gewöhnlichen Erinnerungsgedanken herunterzubringen. Ich würde nicht vortragen können über diese Dinge, wenn ich nicht versuchen würde mit allen Mitteln, die sich mir ergeben, dasjenige, was in der geistigen Welt erschaut werden kann, nicht auch wirklich in die Region der physisch hörbaren Gedankenworte herunterzubringen.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/80b/1923-05-14/p047.json
Cite: GA 80b/1923-05-14/p047 · edition original