4. Die anthroposophische Geisteswissenschaft und die grossen Zivilisationsfragen der Gegenwart

GA 80c/1921-02-23/p036 ·1921-02-23 · original (original)
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Sie wissen, das menschliche Leben wechselt rhythmisch zwischen Wachen und Schlafen. Es stellen sich die Momente des Einschlafens und Aufwachens und die dazwischenliegende Schlafenszeit in unser waches Leben hinein. Was liegt da vor? Da liegt das Folgende vor für das gewöhnliche Bewusstsein: Durch das Einschlafen wird das Bewusstsein herabgedämpft, bei den meisten Menschen bis zum Nullpunkt; die Träume schäumen manchmal aus diesem halb gedämpften Bewusstsein auf. Da lebt der Mensch allerdings, sonst müsste er ja vergehen und neu entstehen, seelisch-geistig allerdings, aber sein Bewusstsein ist herabgelähmt. Das hängt damit zusammen, dass der Mensch vom Einschlafen bis zum Aufwachen sich nicht seiner Sinne bedient, sich nicht derjenigen Impulse bedient, die seine organischen Willensimpulse darstellen.

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