4. Die anthroposophische Geisteswissenschaft und die grossen Zivilisationsfragen der Gegenwart

GA 80c/1921-02-23/p058 ·1921-02-23 · original (original)
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Über die praktische Seite werde ich ja noch hier zu sprechen haben; dann werde ich über Unterrichts- und Erziehungsfragen sprechen und über die soziale Frage. Dann werden Sie sehen, wie die hier gemeinte Geisteswissenschaft, die anthroposophisch orientierte Geisteswissenschaft, nicht in einer lebensfremden Sphäre irgendwelche nebulose Mystik sucht, sondern wie sie den Geist aus anderen Gründen erfassen will: Erstens, weil der Mensch sich bewusst werden muss seines Zusammenhanges mit dem wahren geistigen Ursprung; zweitens aber, weil der Geist eingreifen will gerade in das materielle, in das lebenspraktische Leben, wie er einen Strich macht zwischen dem geistlosen praktischen Leben und einem in Lebensfremdheit erfassten Geiste, der ganz sicherlich nicht den Geist anthroposophisch orientierter Geisteswissenschaft erfasst, auch nicht dasjenige aber, was der Gegenwart am notwendigsten ist.

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