8. Die Erkenntnis des Geistigen Wesens der Welt
Ich habe schon das letzte Mal gesagt: Diese Bilderwelt gibt einem zunächst in einem großen Tableau den eigenen Lebenslauf seit der Geburt, seit man im Erdendasein ist, aber nicht in Form von bloßen Erinnerungen, sondern in Form desjenigen, was an ihnen geschaffen hat, was in den ersten Kindheitsjahren das noch unausgebildete Gehirn plastisch gemacht hat, was im ganzen Organismus geschaffen hat, was von Tag zu Tag die Nahrungsmittel, die man von außen isst, umwandelt in die Substanz des Leibes. Alles dasjenige, was in uns wirkt, alles dasjenige aber auch, was aus dem Leibe aufsteigt als Seelisches, alles dasjenige steht in einem großen Tableau zunächst durch diese Bilderwelt vor uns.
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GA 80c/1922-11-03/p033 · edition original