8. Die Erkenntnis des Geistigen Wesens der Welt

GA 80c/1922-11-03/p034 ·1922-11-03 · original (original)
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Das ist das Erste, was man wahrnimmt durch diese Bilderwelt. Man würde nicht weiterkommen, wenn man das Üben nicht fortsetzen würde. Und es wird so fortgesetzt, dass man sich die Kraft erwirbt, wie man sich zunächst in Liebe in seine Seele hereinversetzt hat Gedanken, die zu Bildern geworden sind, von denen man weiß, sie wurzeln in einer geistigen Welt, so muss man sich jetzt die Fähigkeit erwerben, diese Bilder wieder zu unterdrücken, um das Bewusstsein völlig leer zu machen. Dadurch erstarkt allmählich das ganze menschliche Bewusstsein. Diejenigen, die immer ihre recht kritischen Einwände gegen die hier vertretene anthroposophische Geisteswissenschaft machen, die sagen: Vielleicht ist das alles, was der sagt, nur auf Autosuggestion beruhend, ist im Grunde genommen nur dasjenige, was phantastisch aufsteigende Träume sind. Derjenige, der so spricht, weiß eben nicht, dass es sich handelt bei denjenigen Methoden, die hier geschildert sind — und die bestehen in echtem besonnenem Meditieren —, dass es sich dabei handelt nicht um ein Herabstimmen, Herabdämpfen des Bewusstseins, sondern dass es sich dabei um ein viel Klarer-Werden, Heller-Werden des Bewusstseins handelt. Wenn ich einzelne Erlebnisse schildern soll dieses erhellten Bewusstseins, neben dem das andere Bewusstsein durchaus vorhanden bleibt, so könnte ich etwa Folgendes sagen: Für denjenigen Menschen, der ausgebildete Augen hat, wie die meisten Menschen eben, für den wird das Licht wahrnehmbar, wenn morgens die Sonne aufgeht. Er sieht die sinnlich-physischen Dinge um sich herum durch die Sonnenstrahlen, welche auf sie geworfen werden und welche zu ihm zurückkommen. Er sieht die Dinge durch das Licht, das außen ist und in das er selbst hineingestellt ist.

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Cite: GA 80c/1922-11-03/p034 · edition original