8. Die Erkenntnis des Geistigen Wesens der Welt

GA 80c/1922-11-03/p044 ·1922-11-03 · original (original)
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Es ist ja schon im gewöhnlichen Leben so — meine sehr verehrten Anwesenden —, dass derjenige, der ein wenig nicht zu nüchternen gleichgültigen Erkenntnissen gekommen ist, sondern zu solchen Erkenntnissen, die innerlich mit dem Menschen zusammenhängen, dass der sagen wird, wenn er ehrlich sein will: Für mein Glück im Leben, für mein günstiges Schicksal bin ich dankbar, Erkenntnisse aber hat mir eigentlich nur dasjenige gebracht, was ich gelitten habe. Und so muss ein unsäglicher Schmerz sich zunächst ausbreiten auf dem Boden des außer dem Leibe vorhandenen Bewusstseins, wenn nun in das leer gewordene Bewusstsein hereintaucht die äußere Welt und der Mensch die Kraft gewinnen soll, in vollendeten Bildern objektiv vor sich hinzusetzen dasjenige, was Geist der Welt ist.

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