8. Die Erkenntnis des geistigen Wesens der Welt
Oder nehmen wir ein anderes Beispiel, meine sehr verehrten Anwesenden. Man lernt erkennen — ebenso wie hinter der physischen Sonne das Geistige — auf die geschilderte Weise hinter dem physischen Mond die Mondenwesen. Sie enthüllen sich einem gerade als dasjenige, zu dem man sich hingerungen hat durch die Entwicklung des Willens. Sodass man dasjenige, was man innerlich erlebt, erlebt durch die Kraft der Sonne, dass man das in Bildern vor sich stellen kann. Die geistigen Wesenheiten, die Wesenheiten der geistigen Welt, welche im physischen Monde und seiner Tätigkeit, seiner Wirksamkeit im Raume ihr Abbild haben, die befähigen uns auch vor unserer Geburt oder Empfängnis dazu, nicht nur zu erleben dasjenige, was geistige Umwelt ist, sondern bewusst zu erleben, wie wir hier in der exakten Clairvoyance wissen, dadurch, dass wir gewissermaßen nicht nur das physische Sonnenlicht durch unser Auge empfangen, sondern dasjenige, was geistig in der Kraft des Sonnenlichtes wirkt, einsaugen, dass wir dadurch unbestimmt erleben im Geiste der Welt; dass wir aber dasjenige, was wir erleben, wie unser kosmisches Innere, abbilden können, das verdanken wir da den Kräften, die die geistigen Mondenkräfte sind. Und die geistigen Mondenkräfte sind es auch, die uns immer wiederum in das physische Erdendasein hereinbringen.
Cite:
GA 80c/1922-11-03/p050 · edition original