6. Anthroposophie und Agnostizismus
Mit der Imagination können wir also zunächst solche Dinge überblicken, wie ich sie hier beschrieben habe. Wenn die Inspiration dazukommt, so schauen wir, wie das Seelische da drinnen spielt; wie gewissermaßen der physische Leib und der Ätherleib etwas sind, was äußerlich räumlich-zeitlich vorhanden ist, und wie auf diesem, ja, ich kann nicht gut sagen: wie auf einem Instrument, weil dieses ja fortwährend wiederum geschaffen wird durch die seelischen Vorgänge, aber wie auf einer Stütze, einem Boden, der fortwährend bearbeitet wird, das Seelische spielt. Durch Inspiration rücken wir also vor zu dem wirklichen Erschauen der Arbeit des Seelischen in einem physischen Organismus.
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