6. Anthroposophie und Agnostizismus

GA 82/1922-04-12/p018 ·1922-04-12 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

So sehen wir, daß es insbesondere Menschenerkenntnis zunächst ist, Selbsterkenntnis, Erkenntnis desjenigen, was das Ich nun wirklich ist, während wir sonst mit dem gewöhnlichen Bewußtsein von dem Ich nur eine Leere haben, eine Dunkelheit, eine Finsternis, daß also eine Erkenntnis vermittelt wird von dem wirklichen Ich, daß aber dann dieses Ich eben in seiner Ewigkeit, und in dieser Ewigkeit als durchgehend durch wiederholte Erdenleben, geschaut werden kann. So wie ich Ihnen dargestellt habe, daß bis auf das Wollen hin der menschliche Organismus seelisch durchsichtig wird, so wird ja darüber habe ich schon Andeutungen gemacht an den vorangehenden Tagen - auch die Außenwelt durchsichtig gemacht. Es wird das Seelisch-Geistige der Außenwelt durch Imagination, Inspiration und Intuition erkannt.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/82/1922-04-12/p018.json
Cite: GA 82/1922-04-12/p018 · edition original