6. Anthroposophie und Agnostizismus
Aber ein jegliches Ding hat zwei Seiten. Man kann von dem Agnostizismus auch so sprechen, daß er als notwendige Entwickelungsphase in der neueren Menschheitsgeschichte aufgetreten ist; daß er gewissermaßen die Begleiterscheinung ist des reinen Phänomenalismus, zu dem wir uns durcharbeiten müssen. Aber wenn auch dieser reine Phänomenalismus uns, indem wir uns in ihn hineinarbeiten, außerordentlich interessiert, können wir aus ihm nicht dasjenige gewinnen, was uns für unser innerstes Menschentum vor allen Dingen wichtig ist. Wir müssen das auf eine andere Art gewinnen.
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