Anthroposophie und Kosmologie
Dann aber, wenn wir mit diesem belebten Denken das betrachten, was in uns vorgeht, wenn wir der Natur gegenüberstehen, dann finden wir, daß eben in dem Augenblick, wo wir unser Denkvermögen so weit entwickelt haben, daß es als Mittel dient, um die äußeren Erscheinungen zu ordnen, unser gewöhnliches Bewußtsein im Erkenntnisakte erstirbt, aufhört. Ich möchte sagen: So klar auch unser Bewußtsein bei irgendeinem Vorgang der Naturerkenntnis bis zu einer gewissen Grenze ist — bei dieser Grenze geht es partiell wie in eine Art von Sehlafzustand, in das Unbewußte, über. Warum? Weil dann die Fähigkeit zu wirken beginnen muß, die mehr als das abstrakte Denken ausgießt in die umgebende Welt, die unser Sein hinausträgt in die umgebende Welt. i
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