Anthroposophie und Kosmologie

GA 83/1922-06-05/p034 ·1922-06-05 · original (original)
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Das in dieser Art verdichtete Seelenleben kann sich mit dem verdünnten physischen Erfahren, wenn ich so sagen darf, verbinden. Wenn wir beginnen, so in uns einzudringen, daß wir wahrnehmen, wie der belebte Gedanke auf unserem, wenn ich mich so ausdrücken darf, «Luftmenschen» wogt, der in verschiedener Art mit Wärme und Kälte differenziert ist, so sehen wir allmählich ein, wie in der Tat auch die Differenzierungen des Gedankens wirken können in unserer menschlichen Organisation, wie ein Gedanke, der von Sympathie begleitet ist, der etwa das Urteil fällt: Ja, so ist es, der Baum ist grün —, in der Tat einen Wärmezustand auslöst, wie ein Gedanke, der mit Antipathie verwoben, der etwa ein negatives Urteil begründet, erkältend wirkt auf unsere Luft-Wärme-Materialität.

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