Anthroposophie und Kosmologie

GA 83/1922-06-05/p044 ·1922-06-05 · original (original)
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Allerdings, vieles spricht heute noch in den Herzen gegen eine solche Versöhnung. Denn wir haben uns in den letzten Jahrhunderten gewöhnt, Wahrheiten als exakt nur dann gelten zu lassen, wenn sie auf dem festen Grund einer Sinnenbeobachtung beruhen, in der wir uns passiv der Außenwelt hingeben. Das, was man auf solch einem festen Grund beobachtet hat, baut man dann weiter hinauf bis zu den Naturgesetzen und Naturideen und läßt nur solche Ideen gelten, die gewissermaßen auf einem solchen festen Grund der sinnlichen Beobachtung stehen.

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