I. Die Steigerung der menschlichen Erkenntnisfähigkeit zu Imagination, Inspiration und Intuition

GA 84/1923-04-14/p025 ·1923-04-14 · original (original)
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Nun nehmen Sie den aufwachenden Menschen. Er wacht auf. Er wacht aus den Träumen auf, sagen wir. Man kann sehr leicht dadurch, daß man gewisse Träume studiert, wahrnehmen, wie rasch der Traum abläuft, so, daß er unmittelbar eigentlich im Erwachen sich abgespielt hat. Sie brauchen sich nur daran zu erinnern, daß Sie etwa träumen können - ich will natürlich keinem das zumuten, jeder einzelne ist ausgenommen, aber es könnte doch einem Menschen passieren —, daß Sie mit jemandem in heftigen Wortwechsel kommen, der in eine Rauferei ausartet. Sie wissen, in den Träumen ist man manchmal viel unartiger als während des Tages. Es artet in eine Rauferei aus; der andere haut Ihnen eine herunter, wie man sagt, und siehe da, Sie wachen auf: Da bemerken Sie, daß ein Regentropfen auf Ihre Backe gefallen ist. Der hat Sie sogar aufgeweckt, der Regentropfen. Der ganze Traum, der so aussieht, als wenn er lange Zeit gedauert hätte, ist nur durch diesen Regentropfen verursacht im Moment des Aufwachens.

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